Der Alheyd-Brunnen

In direkter Nähe zum Blomberger Rathaus, und direkt auf dem Marktplatz gelegen, befindet sich der Alheyd-Brunnen.

Der Alheyd-Brunnen erinnert an ein für Blomberg bedeutendes Ereignis im 15. Jahrhundert:

Eine Frau namens Alheyd hatte 45 geweihte Hostien aus der Martinikirche gestohlen und in einen Brunnen geworfen.
Für diesen “Hostienfrevel”wurde sie verbrannt, doch galt der Brunnen hinfort als wundertätig und lockte Scharen von Kranken und Pilgern nach Blomberg.

Alheyd
Die Blomberger Wallfahrt wurde so bedeutsam, dass der damalige Landesherr, Edelherr Bernhard VII. zur Lippe, eine Kapelle über dem Wunderbrunnen errichten ließ und von Papst Pius II. im Jahre 1462 die Erlaubnis erhielt, eine Kirche erbauen zu lassen. Als weiterer Schritt folgte im Jahre 1468 die Gründung des Klosters “Zum Heiligen Leichnam“.
Mit der Einführung der Reformation fand die Wallfahrt ein jähes Ende; 1536 wurde das Kloster aufgelöst.
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