Blomberger Weinberg

Nicht nur die Straßenbezeichnung „Weinberggasse“ belegt die Existenz des einstigen Weinbaus in der Nelkenstadt. Auf einer historischen Karte aus dem 18. Jahrhundert ist der Weinberg unterhalb der Burgmauer von der Burg bis zum Niederntor eingezeichnet. Im Jahr 2005 wurde aus einer spontanen Idee dann ein neues Projekt: Gemeinsam mit dem ABS Blomberg, der Stadt Blomberg sowie Blomberg Marketing wurde ein rund 100 Quadratmeter großes Gebiet angebaut und mit 99 Reben bepflanzt. In Zusammenarbeit mit dem Weingut Maibachfarm wurde dieses Projekt intensiviert und ausgebaut.

Als Rebsorte wurde der Regent ausgewählt ( Kreuzung Diana x Chambourain ). Diana ist die Kreuzung aus Silvaner x Müller-Thurgau. Chambourain stammt von einer französischen Hybrid-Sorte. Gezüchtet wurde die Sorte in Rheinhessen. Sie hat den großen weinbaulichen Vorzug, weitgehend pilzresistent zu sein. Geschmacklich und farblich ist sie ebenfalls überzeugend. Dunkle, purpurrote Farbe und mediterranes Geschmacksbild, also weich, zarte Tanninnote, an Blaubeeren erinnernd.

CIMG0621 - KopieIm Herbst 2008 folgte die erste Weinlese am Blomberger Weinberg und mit ihr die Suchen nach einem Namen für den Wein. Verschiedene Blomberger Künstler haben an der Ausschreibung von Blomberg Marketing teilgenommen. Die Künstlerin Gaby Prasse hat die Jury mit einem kreativen Namen und einem edlen Design überzeugt. Seitdem können Sie in Blomberg den „Nelkenstädter Paradiesblick“ probieren.

Die Pflege und Lese des Weins, sowie seine Überführung zur Maibachfarm, liegen ganz in den Händen der ehrenamtlichen Helfer von Blomberg Marketing.

Der „Nelkenstädter Paradiesblick“ ist in der Tourist-Information erhältlich.

Sie möchten noch mehr über unseren Weinberg erfahren? Dann hören Sie sich diesen Radiobeitrag von Radio Lippe aus dem Jahr 2010 über unseren Weinberg doch einmal an: